Katzenverhalten verstehen: Körpersprache, Erziehung und Training

Katzen sagen viel, nur nicht mit Worten. Wer Körpersprache, Lautäußerungen und Gewohnheiten lesen kann, versteht schneller, was seine Katze braucht und warum sie tut, was sie tut.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, dass sich meine Katze wohlfühlt?

Entspannte Katzen tragen den Schwanz locker oder aufrecht, blinzeln langsam, schnurren im Liegen und kneten mit den Pfoten. Sie fressen und putzen sich regelmäßig und nutzen die ganze Wohnung. Verstecken, Fauchen und Appetitlosigkeit sprechen für Stress oder eine Erkrankung.

Warum markiert meine Katze in der Wohnung?

Häufige Gründe sind Stress, Konflikte mit anderen Katzen, ein ungekastrierter Kater oder ein Katzenklo, das die Katze nicht annimmt. Weil auch Blasenprobleme dahinterstecken können, gehört bei plötzlichem Unsauberwerden zuerst der Besuch beim Tierarzt.

Kann man eine Katze erziehen?

Nicht wie einen Hund, aber Katzen lernen sehr gut über Belohnung. Erwünschtes Verhalten wird mit Leckerli oder Zuwendung bestätigt, Unerwünschtes bekommt eine Alternative, etwa einen Kratzbaum statt des Sofas. Strafen wirken bei Katzen nicht und belasten das Vertrauen.

Warum schnurrt meine Katze?

Meist aus Zufriedenheit. Katzen schnurren aber auch, um sich bei Angst, Schmerzen oder Stress selbst zu beruhigen. Entscheidend ist die übrige Körpersprache.

Was bedeutet es, wenn eine Katze das Maul offen hält und die Nase rümpft?

Das ist das Flehmen. Die Katze zieht Duftstoffe ins Vomeronasalorgan am Gaumen und untersucht so zum Beispiel Markierungen und Gerüche fremder Katzen.